MEGaPhon

Vereinszeitung der Milton Erickson Gesellschaft

 Nr. 59

Steckbriefe neuer M.E.G.-Ausbilder:innen

Liebe Leser:innen!

Wir freuen uns, drei hochqualifizierten Kolleg:innen neu für die M.E.G. gewonnen zu haben und begrüßen Andreas Kollar, Eva Kollenberg und Stephanie Strauß ganz herzlich als neue Ausbilder:innen der M.E.G.

Manche kennen die „Neuen“ sicherlich schon von bisherigen Veranstaltungen. Für ein noch besseres Kennenlernen haben wir eine besondere Form gewählt: ein Fragebogen (der FAZ-Leser:innen vielleicht ein wenig bekannt vorkommt), in dem sich die neuen Ausbilder:innen persönlich vorstellen, damit Sie nicht nur etwas über deren fachliche Hintergründe und Spezialgebiete, sondern auch über persönliche Meinungen und Werte erfahren können.

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Andreas Kollar

Mag.

Name, Alter, Heimat, Studienfach, Werdegang? Mag. Andreas Kollar, wohnhaft in Wien. Ich habe Psychologie studiert und danach postgraduell die Ausbildung zum Klinischen Psychologen gemacht. Neben einigen Fort- und Weiterbildungen habe ich die Ausbildung zum Lehrtrainer bei der MEGA (Wien) und bei Gunther Schmidt (Heidelberg) gemacht.

Dein Arbeitskontext? Derzeit Fachbereichsleitung der Sozialen Dienste Burgenland, wo ich sowohl Einrichtungen im Kinder- und Jugendbereich (z.B. die Kinder- und Jugendpsychiatrie) als auch im Erwachsenenbereich (z.B. sozialpsychiatrische Dienste) fachlich leite.

Deine Spezialgebiete? Mein Spezialgebiet ist Hypnosystemik. Ich würde mich als Allrounder bezeichnen. Ich habe bereits in mehreren Bereichen, von der Psychiatrie bis zum Palliativbereich, gearbeitet.

Wie bist du zur M.E.G. gekommen? Ich bin relativ bald nach meiner Ausbildung zum Klinischen Psychologen in den Vorstand der MEGA in Wien gekommen und so in Kontakt mit einigen Lehrtrainer:innen der M.E.G. Daraus sind sehr bereichernde Freundschaften entstanden, und ich habe begonnen auf den Kongressen der M.E.G. vorzutragen.

Wenn du in der M. E.G. Ausbildung nur einen Inhalt vermitteln dürftest, welcher wäre das? Am meisten Spaß macht mir das B8, das ich bei der MEGA unterrichten darf. Die Integration der Hypnotherapie in die eigene Arbeit ist ein sehr wichtiger und für manche Einsteiger:innen ein sehr heikler Punkt.

Mit welchen drei Worten würde dein/e beste/r Freund:in dich beschreiben? Humorvoll, zielstrebig und zuverlässig.

Falls möglich, was könnte dich aus der Ruhe bringen? Schwere Krankheit innerhalb der Familie.

Welche Begabung hättest du gern? Ich würde sehr gerne zeichnen können.

Was ist für dich das größte Glück? Meine Familie.

Eva Kollenberg

Dipl.-Psych.

Name, Alter, Heimat, Studienfach, Werdegang? Eva Kollenberg, 42, Bielefeld. Diplom Psychologie, danach tätig in Reha-Klinik in Norddeich, Psychiatrie, Anstellung in Praxis, ab 2022 Jobsharing, seit 2026 Niederlassung. Approbationsausbildung VT am NIVT Bremen und ZAP Bad Salzuflen.

Dein Arbeitskontext? Psychotherapie im Einzelsetting.

Deine Spezialgebiete? Leichtigkeit und Humor. Inhaltlich beschäftige ich mich mit der Einbindung des Unbewussten in die Gestaltung der Abschlussphase einer Therapie.

Wie bist du zur M.E.G. gekommen? In meiner Selbsterfahrung erlebte ich Hypnose bei Ghita Benaguid. Das hat mich umgehauen! Danach ging es richtig los: die M.E.G.-Seminare betreuen, die Ausbildung durchlaufen, Ausbilderin werden, unterrichten und immer weitere Erfahrungen machen.

Was fasziniert dich am meisten an der Hypnotherapie? Das Spielerische, Feine, Tastende, das Maßgeschneiderte, wie meine Kreativität meinen Arbeitsalltag erleichtert. Ich erlebe mit, welche Erfahrungen meine Patient*Innen mit Hypnose machen, wie Unbewusstes hilfreich wird und Rückenwind macht. Ich lerne jedes Mal.

Wenn du in der M.E.G. Ausbildung nur einen Inhalt vermitteln dürftest, welcher wäre das? Ressourcenorientierung! Statt nach Verhaltensexzessen -und defiziten zu fahnden lieber zu fokussieren, wo etwas gelungen ist, was als Fähigkeit manchmal allzu selbstverständlich hingenommen wird und diese Ressource zu enttarnen, nutzbar und zugänglich zu halten.

Mit welchen drei Worten würde dein/e beste/r Freund:in dich beschreiben? Lustig, präzise, warm.

Welche Begabung hättest du gern? Ich glaube, es ist schon alles Sinnvolle vorhanden, danke der Nachfrage.

Was ist für dich das größte Glück? Meine Familie natürlich und die Möglichkeit mein Leben so zu gestalten, wie es zu mir passt.

Stephanie Strauß

Dipl. Soz. Päd.

Name, Alter, Heimat, Studienfach, Werdegang? Hallo zusammen! Ich bin Stephanie Strauß (Jg. 1979), verheiratet, 4 Kinder – und ich mag, was ich tue. Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen, mit Geschichten und inneren Bildern, mit Humor, Herz und Haltung. Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Traumatherapeutin (DeGPT, EMDR, PITT) habe ich mir in meiner eigenen Praxis in Gunzenhausen einen Raum geschaffen, in dem kreative Prozesse genauso willkommen sind wie Tränen, Trotz und tiefe Transformation.

Dein Arbeitskontext? Neben der Praxis bin ich in der Lehre und Supervision tätig – ob IVS, DGVT, AVM, SAP, KIKT, KTI oder an der Hochschule. Ich begleite Prozesse und entwickle gerne gemeinsam Lösungen, die Kopf, Herz und Bauch ansprechen.
Ein Projekt ist mein Therapiematerial „Ich fühl das“, weil ich finde, Gefühle verdienen Sichtbarkeit, Sprache und Spielraum.

Wie bist du zur M.E.G. gekommen? Zur Hypnotherapie kam ich durch ein Einführungsseminar – und war sofort begeistert: Diese Mischung aus Menschlichkeit, Wirksamkeit und kreativer Tiefe hat mich berührt.

Was fasziniert dich an der Hypnotherapie am meisten? Mich fasziniert an der Hypnotherapie besonders, dass sie Menschen auf einer tiefen Ebene erreicht und mit den individuellen Ressourcen in Kontakt bringt.

Deine Spezialgebiete? Meine Spezialgebiete sind Traumatherapie, kreative Therapiemethoden, Spieltherapie und alles, was Kinder und Jugendliche so an Besonderem mitbringen.

Wenn du in der M.E.G. Ausbildung nur einen Inhalt vermitteln dürftest, welcher wäre das? Wenn ich in der M.E.G.-Ausbildung nur ein Thema lehren dürfte, wäre es: das Arbeiten mit spielerischen und kreativen Methoden zur Integration traumaassoziierter Anteile.

Falls möglich, was könnte dich aus der Ruhe bringen? Was mich aus der Ruhe bringt? Eigentlich wenig – vier Kinder trainieren die Geduld. Nur Inkompetenz gepaart mit Macht finde ich total nervig.

Mit welchen drei Worten würde dein/e beste/r Freund:in dich beschreiben und welche Begabung hättest du gern? Freunde würden mich wohl als lebendig, interessiert und einfühlsam beschreiben. Und wenn ich mir eine neue Begabung wünschen dürfte: Dann wäre ich gern musikalisch spontan – Improvisation am Klavier oder so.

Was ist für dich das größte Glück? Glück ist für mich: echte Verbundenheit. Unglück: wenn Menschen nicht mehr an Entwicklung glauben.