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Vereinszeitung der Milton Erickson Gesellschaft

 Nr. 59

26. Pfingstklausur der ÖGMH in Puchberg am Schneeberg

Foto von Dr. Cornelie Schweizer

Artikel von

Dr. Cornelie Schweizer

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Allan Kruppkas Pfingstklausur war auch dieses Jahr wieder eine intensive und bereichernde Veranstaltung rund um Hypnose, Trancearbeit und Kommunikation vor allem im medizinisch-zahnärztlichen Alltag. In den Workshops gab es Beiträge zur gesamten Lebensspanne - von Geburtsvorbereitung bis zur Nahtoderfahrung war alles dabei. Besonders der hohe Praxisanteil hat vieles direkt anwendbar gemacht.

Gern und viel genutzt wurden auch die Extras wie Qigong zum Tagesstart und abendliches Zumba. Ebenso wichtig war der Austausch untereinander: Viele Gespräche, geteilte Erfahrungen und neue Impulse abseits des offiziellen Programms und eine schöne Gemeinschaft aus „Wiederholungstäter:innen“, die die Pfingstklausur schon seit Jahren genießen, und „Neuzugängen“. Puchberg am Schneeberg bot dafür einen wirklich wunderschönen Ort und der gemeinsame Ausflug auf den Schneeberg mit den eigenen Alphornbläsern war ein zusätzliches Highlight. 

Im Anschluss folgen Beiträge von Teilnehmenden, die ihre persönlichen Eindrücke von der Pfingstklausur teilen:

Vom 21.-26.5.2026 fand die Pfingstklausur der Österreichischen Gesellschaft für Medizinische Hypnose in Puchberg am Schneeberg statt. Schon die Anreise bei strahlendem Sonnenschein durch die idyllische Landschaft ließ etwas Urlaubsstimmung - nämlich Urlaub vom Berufsalltag - bei mir einziehen. Am ersten Nachmittag gab es „zum Ankommen“ einen Workshop mit dem Titel “Induktions- und Tranceübungen zum Eintauchen und Wiederauffrischen“. Ich fand es während der gesamten Veranstaltung besonders schön, dass es nicht nur um Wissensvermittlung ging, sondern viel Platz für persönliches Erfahren und Üben offengehalten wurde, was das Neue umso greifbarer macht. In den folgenden Tagen hatte man jeweils am Vormittag und am Nachmittag die Wahl (und teilweise auch die Qual der Wahl) zwischen mehreren verschiedenen Themen, wie etwa „Nie wieder Allergie“, „Mensch ärgere dich nicht - Workshop zur Impulskontrolle“, „Ängste hypnotherapeutisch behandeln“, „Selbst- und Teamführung nach dem Quand-Prinzip“, „Nahtoderfahrungen“, „Hypnotherapie in der Geriatrie und der Rehabilitation“, „Raucherentwöhnung“ und vielem mehr.  


Umrahmt wurde das Programm durch die Möglichkeit am Morgen am Qigong teilzunehmen und am Abend beim Zumba ins Schwitzen zu kommen und so auch dem Körper auf äußerst vergnügliche Weise etwas Gutes zu tun. Dank des frühsommerlichen Wetters konnten die gut komponierten Mahlzeiten teilweise auch auf der Terrasse eingenommen werden und es entstanden nette Gespräche und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit Kollegen. Am letzten Vormittag stand mit dem Workshop „Die Pflanzen der Schamanen – über den Umgang mit Pflanzenverbündeten“ eine von Trommeln begleitete Schamanische Reise auf dem Programm, um das Versprechen eines „etwas anderen Seminars“ gänzlich zu erfüllen. Für mich waren die Tage am Fuße des Schneebergs nicht nur Wissensgewinn, sondern Inspiration und Abwechslung vom täglichen Einerlei in der Klinik. Daher von meiner Seite unbedingt eine Empfehlung wert.

Annemarie Schally-Strebl, Mistelbach 

Foto von Dr. Cornelie Schweizer

Die 26. Pfingstklausur war wie immer eine tolle Erfahrung. Für jemanden, der nicht täglich mit Hypnotherapie arbeitet, ist es perfekt, um wieder in dieses Thema einzutauchen und täglich Trancen zu erleben. Ich konnte wieder vor allem durch die Workshops von Cornelie Schweizer einiges für meine Arbeit mitnehmen.

Martin Lederer, Wien

Foto von Dr. Cornelie Schweizer

Eigentlich beginnt die Pfingstklausur schon mit der Anreise. Es ist, als ob man sich vom Alltag schrittweise in eine andere Welt begibt und das ist auch der Eindruck bei der Ankunft am Schneeberg. Das Hotel ist gleichzeitig Ort der Seminare und Workshops, mit einem eingespielten Team und jahrelanger Erfahrung mit den ÖGMH-Veranstaltungen; letztendlich ist es aus gutem Grund die erste Wahl für die Pfingstklausur und die Jahrestagung geworden. Zimmer und Verpflegung sind tadellos, beim Essen besteht aber grundsätzlich die Gefahr, sich zu viel des Guten zuzumuten. Es finden meist zwei oder drei Parallelveranstaltungen statt, hier entsteht immer wieder ein gewisses Ärgernis aus dem Umstand, sich entscheiden zu müssen. Dass sich die Pfingstklausur über ganze sechs Tage erstreckt, mag auf den ersten Blick ungewöhnlich lang erscheinen. Aber ich stelle bei mir fest, dass gegenüber Szenarien, wo auf mehrere Wochenenden „gestückelt“ wird, ich deutlich mehr an Erfahrung und Neuem mitnehme. Ich tauche tiefer in die Themen ein. Die Rückreise ist dann die Umkehr der Anreise, eine Rückkehr in die alltägliche Wirklichkeit.

Stefan Fuhrmann, Leonding

Spannende Workshops, inspirierende Begegnungen und Gespräche abseits des offiziellen Programms, die Natur rund um den Schneeberg und gutes Essen – all das macht die besondere, fast schon familiäre Atmosphäre der Pfingstklausur aus.

Sebastian Patjek, Innsbruck

Foto von Dr. Cornelie Schweizer